Pachtzins
13.800 €/Jahr
Größe
468 ha
Laufzeit
12 Jahre
Großflächiges Waldrevier in mittlerer Höhenlage, 380 bis 620 Meter.
Nach den Sturm- und Käferjahren sind erhebliche Freiflächen entstanden, die inzwischen dicht in der Naturverjüngung stehen. Jagdlich bedeutet das viel Einstand und schwierige Sicht. Wer das Revier von einer Karte aus beurteilt, wird sich vor Ort wundern, in beide Richtungen.
Die Wildschadenshaftung liegt vollständig beim Pächter. Bei diesem Verjüngungsbild ist das der wichtigste Punkt des ganzen Vertrags, und ich möchte, dass darüber vor dem Preis gesprochen wird und nicht danach. Wer die Zahlen der letzten sechs Jahre sehen will, bekommt sie vollständig, auch die schlechten beiden.
Rotwild ist Standwild, Rehwild flächig, Schwarzwild in guten Mastjahren stark. Die Strecke ist entsprechend, aber es ist Arbeit, und zwar ganzjährig. Von Mai bis Oktober steht man hier mehr im Revier als zu Hause.
16 Einrichtungen, überwiegend Drückjagdböcke, dazu vier Kanzeln. Zwei Bewegungsjagden pro Saison sind eingeführt, laufen gut und sollten fortgeführt werden. Der Kreis der Schützen steht seit Jahren und würde bleiben, wenn man ihn haben möchte. Zwei Hundeführer gehören dazu.
Das Wegenetz ist nach den Räumungen in ordentlichem Zustand, mit dem Geländewagen kommt man überall hin. Zwei Hauptwege sind Forstwege des Eigentümers, die Mitnutzung ist im Vertrag geregelt und war nie ein Thema.
Das Verhältnis zum Waldeigentümer ist gut, und das ist bei einem Revier mit diesem Verjüngungsanteil kein Nebenaspekt. Es gibt einen jährlichen Termin, bei dem Verbiss gemeinsam angesehen wird, statt Gutachten gegeneinander zu stellen. Ich würde das dem Nachfolger sehr empfehlen.
Zwölf Jahre Laufzeit, weil sich in einem solchen Revier nichts anderes rechnet. Wer investiert, soll auch etwas davon haben.
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Dieter
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