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Zeitlich befristete Jagderlaubnis in einem fremden Revier – der einfachste Einstieg für Jungjäger.

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Jagdrevier oder Jagdgelegenheit finden – die drei Wege ins Revier

Die meisten freien Jagdreviere wechseln den Jäger, ohne je öffentlich ausgeschrieben zu werden: im Hegering, über den Vorstand der Jagdgenossenschaft, im Bekanntenkreis des bisherigen Pächters. Wer nicht zufällig davon hört, erfährt nichts davon. Waidscout stellt diese Jagdrevier-Angebote an eine Stelle, auf einer Karte und mit Umkreissuche – so sehen Sie jedes Jagdrevier online, auch die zwei Landkreise weiter, und nicht nur die, von denen jemand Ihnen erzählt hat.

Welche Jagdgelegenheit zu Ihnen passt, hängt weniger am Budget als an der Zeit, die Sie wirklich im Revier verbringen wollen. Es gibt drei Wege hinein:

Der Begehungsschein ist der einfachste und günstigste: Ein Revierinhaber erlaubt Ihnen, in seinem Revier mitzujagen – meist zeitlich befristet, gegen Entgelt oder gegen Mitarbeit, und ohne die Verpflichtungen eines Pächters. Ideal für Jungjäger und für alle, die erst Erfahrung sammeln wollen, bevor sie sich langfristig binden.

Die Jagdpacht ist die klassische Form der Jagdausübung in einem fremden Revier: ein schriftlicher Vertrag mit einer Laufzeit von in der Regel mindestens neun Jahren (§ 11 Abs. 4 BJagdG), abgeschlossen mit einer Jagdgenossenschaft oder einem Eigenjagdbesitzer. Wer ein Revier pachten will, muss jagdpachtfähig sein – seit mindestens drei Jahren einen gültigen Jagdschein besitzen – und darf je nach Bundesland etwa 1.000 Hektar bewirtschaften. Bei einer Neuverpachtung entscheidet oft ein Submissionstermin, nicht das Gespräch.

Eine Eigenjagd gehört Ihnen selbst. Sie entsteht ab einer zusammenhängenden Fläche von 75 bis 130 Hektar, je nach Bundesland, und wird wie jede andere Immobilie gekauft und verkauft. Der Vorteil ist die volle Entscheidungsfreiheit über Hege, Verpachtung und Bewirtschaftung, ohne Pachtvertrag und ohne Genossenschaft.

Wer statt einer dauerhaften Jagdgelegenheit erst einmal einzelne Jagdtage sucht, wird bei Drückjagden fündig. Zwischen Oktober und Januar laden Forstbetriebe, Gemeinden und Jagdvermittler Gastjäger zu Bewegungsjagden auf Schalenwild ein. Aktuelle Termine mit Preis und Wildarten finden Sie unter Drückjagd-Termine und Angebote.

Jagdgelegenheiten nach Bundesland: Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen