Begehungsschein, Jagdpacht oder Eigenjagd: Stellen Sie Ihr Angebot in wenigen Minuten ein und erreichen Sie Jäger in ganz Deutschland. Kostenlos und ohne Provision.
Anfragen laufen über Waidscout. Sie lesen in Ruhe, wer sich meldet, und antworten nur denen, die ins Revier passen – statt ab der ersten Stunde ein Telefon, das nicht mehr stillsteht.
Das Revier erscheint als Umkreis auf der Karte, nicht als Adresse. Telefonnummer und genaue Lage geben Sie erst weiter, wenn Sie mit jemandem wirklich ins Gespräch kommen wollen.
Entgelt, Hegebeitrag, Wildschadensersatz, Reviergröße, Wildarten und Ansitzeinrichtungen haben eigene Felder. Wer anfragt, weiß vorher, worauf er sich einlässt – das spart beiden Seiten den halben Schriftwechsel.
Das Einstellen und Verwalten einer Anzeige kostet nichts. Waidscout verdient nicht am Pachtzins, am Entgelt oder am Kaufpreis mit, und es gibt keine Laufzeitbindung.
Anzeige erstellen, Revier auf der Karte einzeichnen, Anfragen erhalten. In wenigen Minuten erledigt.
Wer eine Jagdgelegenheit anbietet, sucht selten nur einen zahlenden Gast. Meistens geht es um jemanden, der zuverlässig ansitzt, sich an Absprachen hält, beim Ansitzeinrichtungsbau mit anpackt und nicht nach zwei Jahren wieder verschwindet. Genau deshalb ist eine gute Anzeige mehr als ein Preis und eine Telefonnummer: Sie ist die erste Vorauswahl.
„Jagdgelegenheit“ ist der Sammelbegriff für jede Form, in einem fremden Revier zur Jagd zu kommen. Praktisch fallen darunter drei sehr unterschiedliche Dinge. Der Begehungsschein erlaubt einem Jäger, in Ihrem Revier zu jagen, ohne Pächter zu werden – meist befristet, oft auf bestimmte Wildarten oder einen Pirschbezirk beschränkt. Die Jagdpacht überträgt das Jagdausübungsrecht für mindestens neun Jahre an einen Pächter, mit allem, was daran hängt: Hege, Wildschadensersatz, Vertragspflichten. Die Eigenjagd schließlich wechselt nicht den Nutzer, sondern den Eigentümer – sie wird verkauft wie jede andere Fläche.
Welche Form für Sie passt, hängt weniger vom Revier ab als davon, wie viel Verantwortung Sie abgeben wollen. Ein Begehungsschein lässt Ihnen die Kontrolle und bindet Sie kaum; eine Verpachtung nimmt Ihnen die Arbeit ab und dafür auch die Entscheidungen.
Die Anbieter sind so verschieden wie die Reviere. Eigenjagdbesitzer, die ihre Fläche nicht allein bejagen können oder wollen. Pächter, die einen Teil ihres Reviers weitergeben, um die Pacht zu stemmen und den Wildbestand in den Griff zu bekommen. Jagdgenossenschaften, die turnusgemäß neu verpachten müssen. Land- und Forstbetriebe, für die die Jagd ein Nebenbetrieb ist. Und Erben, die mit einer geerbten Eigenjagd nichts anfangen können.
Allen gemeinsam ist ein Problem: Der klassische Weg – herumfragen im Hegering, ein Aushang beim Kreisjagdverband, ein Inserat in der Regionalzeitung – erreicht immer denselben Kreis. Wer über den hinaus sucht, landet bei allgemeinen Kleinanzeigenportalen und damit bei Anfragen von Leuten ohne Jagdschein.
Die Anzeigen, auf die brauchbare Antworten kommen, haben fast immer dieselben Angaben. Reviergröße und Aufteilung – wie viel Wald, wie viel Feld, wie viel davon tatsächlich bejagbar ist. Die Wildarten und, ehrlich, wie stark der Besatz wirklich ist. Der Preis, vollständig – nicht nur das Entgelt, sondern auch der Hegebeitrag und alles, was sonst jährlich fällig wird. Die Ansitzeinrichtungen: Wie viele Kanzeln stehen, in welchem Zustand, und wer baut die nächste. Und Ihre Erwartungen: Abschussplan, Mindestansitze, Nachsuche, Mitarbeit bei Drückjagden.
Der letzte Punkt wird am häufigsten weggelassen und verursacht die meisten Enttäuschungen. Wer erst nach der Zusage erfährt, dass zwanzig Ansitze im Jahr erwartet werden, ist im dritten Jahr weg.
Die Formulierung stammt aus dem Kleinanzeigenwesen und ist dort zur festen Wendung geworden. Der Zusatz von privat ist dabei kein Beiwerk: Er signalisiert, dass hier ein Revierinhaber selbst schreibt und keine Agentur, kein Vermittler und kein gewerblicher Anbieter, der eine Provision einpreist. Für viele Jäger ist das der entscheidende Unterschied, weil ein privates Angebot in aller Regel bedeutet: direkter Kontakt, Verhandlungsspielraum und eine langfristige Perspektive statt eines durchgereichten Tagesarrangements.
Auf Waidscout ist die Anbieterart ein eigenes Feld – privat, Jagdgenossenschaft oder gewerblich. Sie müssen das nicht in den Anzeigentext schreiben, und niemand muss es erraten.
Ein paar Dinge sollten Sie geklärt haben, bevor jemand das erste Mal ansitzt. Der Interessent braucht einen gültigen Jahresjagdschein – bei einer Verpachtung zusätzlich die Jagdpachtfähigkeit nach § 11 BJagdG, also einen seit mindestens drei Jahren gelösten Jagdschein. Eine Jagdhaftpflichtversicherung ist Voraussetzung des Jagdscheins, aber lassen Sie sie sich trotzdem zeigen. Und halten Sie die Vereinbarung schriftlich fest, auch beim Begehungsschein, für den das Gesetz keine Form vorschreibt: Entgelt, Laufzeit, Kündigung, Abschuss, Wildbretregelung und die Frage, wer für Wildschäden aufkommt. Ein Blatt Papier erspart Ihnen die Auseinandersetzung, die sonst im dritten Jahr kommt.
Wenn die Anzeige gut ist, kommen mehrere Anfragen – und dann beginnt der Teil, der über die nächsten Jahre entscheidet. Bewährt hat sich, nicht dem Schnellsten zuzusagen, sondern zwei oder drei Interessenten ins Revier einzuladen und gemeinsam eine Runde zu gehen. Wie jemand über Wild, Wald und die Nachbarn spricht, sagt in einer Stunde mehr als jede schriftliche Bewerbung. Fragen Sie nach der bisherigen jagdlichen Praxis, nach Hund und Nachsuche, nach der Entfernung zum Wohnort und danach, wie viele Ansitze realistisch drin sind. Und sagen Sie den anderen ab, statt sie hinzuhalten: Der Jagdbetrieb in einer Region ist klein, und man begegnet sich wieder.
Weil hier ausschließlich Jäger suchen. Jede Angabe, über die Sie sonst dreimal Auskunft geben müssten, hat ein eigenes Feld und ist filterbar – der Hegebeitrag steht neben dem Entgelt und nicht im Kleingedruckten, die Wildschadensregelung ist Teil der Anzeige und nicht Gegenstand des ersten Telefonats. Reviere liegen auf der Karte, sodass ein Interessent auf einen Blick sieht, ob die Entfernung für ihn überhaupt in Frage kommt, statt Ihnen diese Frage zu stellen. Und Anfragen kommen über die Plattform: Ihre Telefonnummer steht nirgends, solange Sie sie nicht selbst weitergeben.
Sie möchten sich erst ansehen, was andere anbieten? Alle Jagdgelegenheiten auf Waidscout.
Ausführlicher im Ratgeber: Die Hegebeitrags-Falle beim Begehungsschein · Wildschadensersatz: wofür Pächter haften