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Drückjagden 2026/27 – Termine und Angebote

Drückjagden und Bewegungsjagden in Deutschland und im nahen Ausland.

Häufige Fragen zur Drückjagd

Wann ist Drückjagdsaison?
Die meisten Drückjagden finden zwischen Mitte Oktober und Ende Januar statt. Die genauen Jagdzeiten legt jedes Bundesland selbst fest, und nicht jede Wildart ist bis zum Saisonende freigegeben. Viele Anbieter schreiben ihre Termine bereits im Spätsommer aus, gefragte Tage sind oft früh vergeben.
Was kostet die Teilnahme an einer Drückjagd?
Eintägige Drückjagden in Deutschland kosten bei den hier eingetragenen Anbietern meist zwischen rund 170 und 260 € pro Jagdtag. Manche Anbieter berechnen zusätzlich eine Buchungsgebühr oder Abschussgebühren nach Preisliste. Mehrtägige Pakete mit Unterkunft und Verpflegung, etwa im Ausland, liegen deutlich darüber. Bei jedem Termin steht, was im Preis enthalten ist.
Was ist der Unterschied zwischen Drückjagd und Treibjagd?
Bei einer Drückjagd bringen wenige, ruhig vorgehende Treiber und Hunde Schalenwild wie Wildschweine, Rot- oder Rehwild langsam in Bewegung, geschossen wird mit der Büchse. Die Treibjagd ist die klassische Form der Niederwildjagd: Eine Treiberkette geht laut durch Feld oder Wald, gejagt werden vor allem Hase und Fasan, meist mit der Flinte.
Wie melde ich mich für eine Drückjagd an?
Direkt beim Anbieter. Über „Zum Anbieter“ gelangen Sie auf dessen Seite, dort finden Sie die Anmeldung und die verbindlichen Bedingungen. Waidscout sammelt die Termine an einem Ort, vermittelt aber keine Plätze und nimmt keine Buchungen oder Zahlungen entgegen.
Brauche ich einen Schießnachweis?
Häufig ja. Viele Veranstalter verlangen einen aktuellen Schießnachweis, und in einigen Bundesländern und Landesforsten ist er vorgeschrieben. Welche Nachweise für einen bestimmten Termin gelten, steht auf der Seite des Anbieters – prüfen Sie das vor der Anmeldung.

Sie richten eine Drückjagd aus?

Schicken Sie uns Datum, Ort, Preis und den Link zu Ihrer Ausschreibung. Wir nehmen den Termin in den Kalender auf und verlinken direkt auf Ihre Seite.

Oder direkt an hallo@waidscout.de

Termin per E-Mail senden

Drückjagd: Termine und Angebote an einem Ort

Wer an einer Drückjagd teilnehmen möchte, braucht bislang vor allem Geduld. Die Termine liegen verstreut bei Forstbetrieben, Gemeinden, privaten Revierinhabern und gewerblichen Jagdvermittlern – mal als Liste auf einer Website, mal als PDF, mal nur auf Nachfrage. Waidscout trägt diese Angebote zusammen und sortiert sie so, wie Jäger danach suchen: nach Datum. Sie wählen einen Ort oder eine Postleitzahl, einen Umkreis und einen Monat und sehen sofort, welche Drückjagden in Frage kommen, wie weit die Anfahrt ist und was der Tag kostet. Die Anmeldung läuft anschließend direkt beim jeweiligen Anbieter.

So finden Sie die passende Drückjagd

Am Anfang steht meist die Frage nach dem freien Tag. Wählen Sie deshalb zuerst den Monat, in dem Sie Zeit haben, und grenzen Sie dann den Umkreis um Ihren Wohnort ein. Eintägige Jagden in der Nähe lassen sich oft ohne Übernachtung erreichen, für mehrtägige Angebote lohnt sich auch eine weitere Anreise. Achten Sie außerdem auf die Wildarten: Wer vor allem Rotwild erleben möchte, sucht andere Reviere als jemand, der gezielt auf Schwarzwild jagen will. Auch die Größe der Jagd unterscheidet sich stark – von kleinen Jagden mit fünfzehn Schützen bis zu großen Bewegungsjagden mit sechzig und mehr Teilnehmern. Termine, die ein Anbieter als derzeit nicht buchbar führt, bleiben im Kalender sichtbar und sind entsprechend markiert. Einige Anbieter richten Drückjagden auch im nahen Ausland aus, etwa in Frankreich oder Kroatien; diese Termine erkennen Sie am Land in der Ortsangabe.

Drückjagd Angebote vergleichen: Preis, Leistungen, Gebühren

Drückjagd Angebote sind schwer vergleichbar, weil jeder Anbieter anders rechnet. Manche nennen einen Preis pro Jagdtag, andere einen Paketpreis für mehrere Tage. Einige Vermittler berechnen zusätzlich eine Buchungsgebühr, andere rechnen Abschüsse gesondert nach einer Preisliste ab – vor allem für stärkere Hirsche oder Keiler. Dazu kommt, was im Preis steckt: ein warmes Mittagessen, das Schüsseltreiben am Abend, bei mehrtägigen Jagden auch Unterkunft und Transfers. Deshalb steht bei jedem Termin auf Waidscout nicht nur der Preis, sondern auch die Einheit, eine eventuelle Buchungsgebühr und ob die Abschüsse enthalten sind. So sehen Sie auf einen Blick, was ein Tag tatsächlich kostet, bevor Sie zum Anbieter wechseln.

Drückjagd, Treibjagd, Stöberjagd – was ist der Unterschied?

Im Alltag werden die Begriffe oft vermischt, gemeint sind aber unterschiedliche Jagdarten. Die Drückjagd ist eine Form der Bewegungsjagd auf Schalenwild: Wenige Treiber und Hunde gehen ruhig durch das Revier und bringen das Wild langsam in Bewegung, die Schützen stehen verteilt auf Drückjagdböcken oder Bodenständen und schießen mit der Büchse. Die Treibjagd ist dagegen die klassische Jagd auf Niederwild. Eine geschlossene Treiberkette geht laut durch Feld oder Wald, gejagt werden vor allem Hase und Fasan, meist mit Schrot. Bei der Stöberjagd schließlich arbeiten die Hunde selbstständig und weiträumig, der Erfolg hängt stark von ihnen ab. Alle drei zählen zu den Gesellschaftsjagden, verlangen aber unterschiedliche Ausrüstung und Erfahrung.

Wildschweinjagd auf der Drückjagd

Für die Wildschweinjagd ist die Drückjagd besonders wichtig. Schwarzwild lebt heimlich, ist überwiegend nachtaktiv und lässt sich beim Ansitz allein kaum ausreichend bejagen. Auf einer gut organisierten Drückjagd kommen dagegen in wenigen Stunden viele Stücke in Anblick, und die Bestände werden mit einem einzigen Jagdtag deutlich stärker reguliert als mit wochenlangen Einzelansitzen. Viele Reviere setzen ihre Bewegungsjagden deshalb gezielt auf Schwarzwild an, auch um Wildschäden in der Landwirtschaft und die Ausbreitung von Tierseuchen einzudämmen. Wer vor allem auf Sauen jagen möchte, erkennt passende Termine an den Wildarten auf jeder Karte. Wichtig ist dabei auch die Freigabe: Viele Veranstalter geben Frischlinge und Überläufer frei, schonen aber führende Bachen, und für starke Keiler fallen je nach Anbieter zusätzliche Gebühren an. Die genauen Regeln stehen in der Ausschreibung des jeweiligen Anbieters und werden am Jagdtag vor dem ersten Treiben noch einmal erklärt.

Saison und Ablauf einer Drückjagd

Die Drückjagdsaison beginnt in den meisten Bundesländern im Oktober und endet im Januar. Ein typischer Jagdtag startet früh am Morgen mit Treffpunkt, Kontrolle der Papiere und einer Sicherheitsbelehrung. Danach werden die Schützen an ihre Stände gebracht, die Treiben dauern je nach Revier zwischen anderthalb und drei Stunden. Nach dem Ende der Jagd folgen Nachsuchen, das Streckelegen und oft ein gemeinsames Essen. Welche Papiere mitzubringen sind, ob ein Schießnachweis verlangt wird und welche Munition erlaubt ist, legt der Veranstalter fest – die Einzelheiten stehen auf der Seite des jeweiligen Anbieters.