Temporäre Jagderlaubnis in fremden Revieren finden
Für diese Kombination aus Ort und Filtern gibt es gerade nichts. Mit weniger Filtern oder einem größeren Umkreis findest du mehr.
Filter zurücksetzenDer Begehungsschein ist der einfachste Einstieg in die Jagd: Ein Revierinhaber räumt Ihnen das Recht ein, in seinem Revier mitzujagen, ohne dass Sie einen Pachtvertrag eingehen oder die Verantwortung für das gesamte Revier übernehmen. Für Jungjäger nach der Prüfung ist das meist die erste realistische Jagdmöglichkeit, für Berufstätige oft die einzige, die sich zeitlich verlässlich einrichten lässt.
Unterschieden wird zwischen dem entgeltlichen Begehungsschein, für den ein jährliches Entgelt und häufig ein Hegebeitrag oder Arbeitsstunden im Revier fällig werden, und dem unentgeltlichen Begehungsschein, der ohne Zahlung ausgegeben wird und in der Praxis fast immer an Menschen geht, die der Revierinhaber bereits kennt. Was im Einzelfall gilt, steht in der Anzeige: Entgelt, Abschuss, Gültigkeitsdauer und ob Ansitzeinrichtungen mitbenutzt werden dürfen.
Das Angebot verteilt sich sehr ungleich über die Bundesländer. Die meiste Nachfrage kommt aus Nordrhein-Westfalen, gefolgt von Bayern und Rheinland-Pfalz, und dort ist die Konkurrenz um jeden Begehungsschein entsprechend groß, während in dünner besiedelten Landkreisen auf dieselbe Anfrage oft wochenlang niemand antwortet. Setzen Sie den Umkreis deshalb lieber großzügig: Eine halbe Stunde Fahrtzeit mehr vergrößert die Zahl erreichbarer Reviere meist deutlich stärker als jede Verfeinerung der übrigen Filter.
Wenn Sie ein Angebot anschreiben, hilft ein kurzer Satz zu sich selbst mehr als eine lange Liste von Wünschen: seit wann Sie den Jagdschein haben, wie oft Sie realistisch ins Revier kämen und ob Sie bei Drückjagden, Ansitzeinrichtungen oder der Nachsuche mit anpacken. Revierinhaber vergeben einen Begehungsschein an Menschen, nicht an Bewerbungen, und die meisten entscheiden nach dem ersten gemeinsamen Ansitz.