Pachtzins
16.400 €/Jahr
Größe
455 ha
Laufzeit
9 Jahre
Bester Boden, entsprechend hoher Pachtzins und entsprechend hohes Wildschadensrisiko. Der Pächter trägt es voll. Wer das nicht kalkulieren kann oder will, sollte weiterlesen und ein Waldrevier suchen, das ist keine Kritik, sondern ein Hinweis.
Dafür bekommt man ein Revier, in dem im September das Schwarzwild im Mais steht und im Winter Sauen auf den Rübenschlägen zu machen sind. Rehwild ist gut, stark und wird spät reif.
Elf Ansitzeinrichtungen, vier fahrbare Kanzeln, die man dem Mais nachstellen kann. Genau die braucht man hier.
Die Zahlen, damit niemand hinterher überrascht ist: der Pächter trägt den Wildschaden voll, und auf Börde-Boden mit Zuckerrübe und Weizen kann das teuer werden. In meinen zwölf Jahren lag der Schaden zwischen sechshundert und siebentausend Euro jährlich, im Mittel bei etwa zweitausendfünfhundert. Das Jahr mit siebentausend war ein Maisjahr mit einer starken Rotte, die ich zu spät im Griff hatte.
Dafür ist das Rehwild hier so stark wie kaum anderswo. Die Böcke werden schwer und kommen spät aus dem Getreide, das Ansprechen auf weite Distanz ist die eigentliche Kunst.
Schwarzwild steht im Sommer im Mais und im Winter auf den Rüben. Ohne die vier fahrbaren Kanzeln geht hier nichts.
Elf Ansitzeinrichtungen insgesamt, dazu drei Kirrungen an den Feldgehölzen.
Magdeburg ist zwanzig Minuten entfernt, Braunschweig eine Stunde.
Ungefähre Position – genaue Grenzen erhältst du nach Kontaktaufnahme.
Jagdhorn1974
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