Pachtzins
16.400 €/Jahr
Größe
615 ha
Laufzeit
12 Jahre
18 Einrichtungen, zwei Jagdhütten, eine Wildkammer mit Kühlzelle. Das ist die kurze Fassung. Die lange:
Großes Hochwildrevier in Hanglage, 620 bis 980 Meter. Rotwild ist Standwild mit gutem Bestand, Rehwild flächig, Schwarzwild in Mastjahren stark.
Das Revier verlangt Zeit, und damit meine ich nicht zwei Wochenenden im Monat. Die Wege sind lang, der Winter ist echt, und wer im Januar zur Fütterung will, geht zu Fuß. Die obere Hütte ist von Dezember bis in den März nur mit Schneeketten oder auf Skiern erreichbar.
Die Rotwildbewirtschaftung ist in eine Hegegemeinschaft eingebunden, deren Abschussplanung mitgetragen werden muss. Wer allein entscheiden will, wird hier unglücklich. Ich sage das deutlich, weil es in den letzten Jahren zweimal der Grund war, aus dem ein Gespräch nicht weiterging.
Zur Ausstattung im Einzelnen: die untere Hütte hat vier Schlafplätze, Strom über einen Anschluss vom Forstweg, einen Holzofen und eine einfache Küche. Die obere ist eine Schutzhütte ohne Strom, für eine Nacht brauchbar, mehr nicht. Die Wildkammer liegt bei der unteren Hütte, Kühlzelle für vier Stück Rotwild, vor drei Jahren erneuert.
Die Wildschadenshaftung liegt vollständig beim Pächter. Bei 94 Prozent Waldanteil ist das weniger dramatisch als in einem Feldrevier, aber es steht so im Vertrag und soll nicht überraschen. Die angrenzenden Wiesen unten im Tal gehören zwei Landwirten, mit denen es seit Jahren keine Probleme gab, weil wir die Schwarzwildkirrung entsprechend gelegt haben.
Bewerbungen bis Ende Oktober, mit Angaben zur Erfahrung im Hochwildrevier. Wer noch keine hat, soll sich nicht scheuen zu fragen, aber ehrlich sein. Ich zeige das Revier jedem, der es ernsthaft in Betracht zieht, und das dauert einen halben Tag.
Ungefähre Position — genaue Grenzen erhältst du nach Kontaktaufnahme.
Bockjaeger_HSK
Nutzer verifiziert
Ihr schreibt euch über Waidscout. Kontaktdaten teilt ihr nur, wenn ihr wollt.