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Drückjagden im Saarland

Alle Drückjagd-Ausschreibungen aus dem Saarland finden Sie hier gesammelt.

Häufige Fragen zu Drückjagden im Saarland

Merkt man der saarländischen Jagdkultur den französischen Einfluss an?
Das Saarland gehörte zwischen 1947 und 1957 wirtschaftlich zu Frankreich, bevor es per Volksabstimmung zu Deutschland zurückkehrte, und diese Nähe ist bis heute spürbar, auch bei der Jagd. In grenznahen Revieren rund um Saargau und Bliesgau mischt sich deutsche Bewegungsjagd-Tradition mit französisch geprägter Geselligkeit beim gemeinsamen Essen nach dem letzten Trieb, oft mit Wein aus den nahen Weinbaugebieten statt Bier. Details zum Ablauf nennt die jeweilige Ausschreibung.
Warum liegen fast alle saarländischen Reviere nah an einer Landesgrenze?
Das Saarland ist mit Abstand das kleinste deutsche Flächenland, und praktisch kein Punkt im Land ist weit von einer Grenze entfernt: Im Osten und Norden grenzt es an Rheinland-Pfalz, im Süden und Westen an Frankreich und Luxemburg. Viele Reviere im Warndt oder im Saargau liegen deshalb unmittelbar an einer Staats- oder Landesgrenze, und Wild wechselt entsprechend häufig zwischen den Jagdgebieten verschiedener Länder.
Warum schwanken die Preise im Saarland stärker zwischen einzelnen Revieren als anderswo?
Weil dem Saarland ein eigener großer Landesforstbetrieb mit landesweit einheitlichen Ausschreibungen fehlt, prägen fast ausschließlich private Revierinhaber und kleinere Jagdgenossenschaften das Angebot, und jeder kalkuliert für sich. Ein Termin im Hochwald kann deshalb deutlich günstiger oder teurer ausfallen als einer im Bliesgau, ganz unabhängig von der Wildart. Wer vergleichen will, findet Preis und Einheit direkt bei jedem Termin auf Waidscout.
Zeigt Waidscout auch saarländische Drückjagden nahe Frankreich oder Luxemburg?
Ja, Waidscout listet Termine aus dem gesamten Saarland, auch aus grenznahen Revieren im Warndt oder im Saargau. Gejagt und angemeldet wird dabei immer nach den Regeln des Veranstalters auf deutscher Seite; über „Zum Anbieter“ gelangen Sie zu allen Angaben zu Ablauf und Anmeldung. Waidscout selbst vermittelt keine Plätze und wickelt keine Buchung ab, unabhängig davon, wie nah das Revier an der Grenze liegt.

Drückjagden im Saarland: französischer Einfluss, kurze Wege zur Grenze und Preise ohne festen Rahmen

Das Saarland ist das kleinste deutsche Flächenland und war zwischen 1947 und 1957 wirtschaftlich mit Frankreich verbunden, bevor es sich per Volksabstimmung für die Rückkehr zu Deutschland entschied. Diese besondere Geschichte hat eine Grenzregion geformt, in der deutsche und französische Einflüsse bis heute nebeneinander bestehen, auch weit über die Jagd hinaus, und in der eine Einladung selten weiter als eine Autostunde von der nächsten Landesgrenze entfernt liegt.

Ein Land, das man in jede Richtung schnell verlässt

Kaum ein Punkt im Saarland ist weit von einer Grenze entfernt. Im Osten und Norden schließt Rheinland-Pfalz an, im Süden und Westen verlaufen die Grenzen zu Frankreich und Luxemburg. Reviere im Warndt liegen streckenweise unmittelbar an der französischen Grenze, während der Saargau im Süden ebenso nah an Lothringen liegt. Wild wechselt entsprechend häufig zwischen den Jagdgebieten verschiedener Länder, und manche Revierinhaber stimmen sich informell mit Nachbarn auf der jeweils anderen Seite ab, auch wenn eine gemeinsame Jagd über die Staatsgrenze hinweg die Ausnahme bleibt. Nach Rheinland-Pfalz hinein ist die Abstimmung dagegen enger, gerade zu den angrenzenden Revieren im Hunsrück.

Warum der Preis von Revier zu Revier so stark schwankt

Dem Saarland fehlt ein eigener großer Landesforstbetrieb, der wie anderswo landesweit einheitliche Ausschreibungen für Staatswaldflächen veröffentlicht. Stattdessen prägen private Revierinhaber und kleinere Jagdgenossenschaften fast das gesamte Angebot, und jeder kalkuliert unabhängig vom nächsten. Ein Termin im Hochwald kann deshalb spürbar günstiger oder teurer ausfallen als einer im Bliesgau, unabhängig von Wildart oder Jagdform. Auch die Nähe zu Frankreich und Luxemburg spielt eine Rolle, wenn Gastjäger von dort anreisen und die Nachfrage in grenznahen Revieren erhöhen. Waidscout zeigt bei jedem Termin Preis und Einheit direkt, damit sich Angebote trotzdem vergleichen lassen.

Deutsche Bewegungsjagd, französisch geprägte Geselligkeit

Die Jahre der wirtschaftlichen Bindung an Frankreich haben im Saarland Spuren hinterlassen, die bis in die Jagd hineinreichen. Der Ablauf einer Drückjagd im Saargau oder im Bliesgau folgt derselben deutschen Bewegungsjagd-Tradition wie anderswo, mit Ansage, Stand und Nachsuche, doch der gesellige Teil danach trägt oft französische Züge: Wein aus den nahen Weinbaugebieten statt Glühwein, ein längeres gemeinsames Essen statt eines kurzen Umtrunks. Im Landkreis Merzig-Wadern nahe Luxemburg zeigt sich diese Mischung aus deutscher Jagdordnung und französischer Tafelkultur besonders deutlich, und mancher Gast bleibt am Ende länger am Tisch sitzen, als er ursprünglich geplant hatte.

Bundesweit: Alle Drückjagd-Termine in Deutschland.

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