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Drückjagden in Baden-Württemberg

Finden Sie hier aktuelle Drückjagd-Einladungen aus Baden-Württemberg.

Häufige Fragen zu Drückjagden in Baden-Württemberg

Wo in Baden-Württemberg kommt Rotwild überhaupt vor?
Anders als Schwarz- und Rehwild ist Rotwild in Baden-Württemberg auf wenige Gebiete konzentriert, vor allem auf den Nord- und Südschwarzwald sowie den Odenwald. Außerhalb dieser Gebiete kommt es kaum vor, was die Bewegungsjagden dort besonders gefragt macht. Schwarzwild dagegen ist praktisch überall im Land anzutreffen, mit besonders hohen Beständen in der Rheinebene und im Kraichgau. Welche Wildarten bei einem konkreten Termin freigegeben sind, steht in der Ausschreibung des jeweiligen Veranstalters.
Worauf sollte ich mich bei einer Winterjagd im Schwarzwald einstellen?
In den höheren Lagen des Schwarzwalds liegt zwischen Dezember und Februar häufig Schnee, und Wege zu den Ständen können steil, glatt oder vereist sein. Warme, wasserdichte Kleidung und festes, griffiges Schuhwerk sind deshalb wichtiger als bei einer Jagd im Flachland. Auch die Anfahrt kann sich verzögern, wenn Passstraßen erst geräumt werden müssen, weshalb sich an solchen Tagen ein Zeitpuffer lohnt. Details zu Ablauf und Ausrüstung stehen meist in der Ausschreibung des Veranstalters.
Mit welchen Kosten ist bei einer Drückjagd in Baden-Württemberg zu rechnen?
Die Preise legt jeder Veranstalter unabhängig fest, von einem Pauschalpreis pro Jagdtag bis zu einem Grundpreis mit Abschüssen nach Preisliste. Gewerbliche Vermittler verlangen teils eine zusätzliche Gebühr für die Vermittlung. Einen einheitlichen Richtwert für das ganze Land gibt es nicht, zu unterschiedlich sind Region, Wildart und Veranstalter. Bei jedem Termin auf Waidscout stehen Preis, Einheit und mögliche Zusatzkosten deshalb direkt nebeneinander.
Wie melde ich mich beim Veranstalter an?
Über „Zum Anbieter“ auf der jeweiligen Terminseite gelangen Sie zur Ausschreibung des Veranstalters mit allen Angaben zu Anmeldung, Zahlung und benötigten Unterlagen. Waidscout selbst nimmt keine Anmeldung entgegen und bündelt lediglich die Termine aus Baden-Württemberg an einem Ort; gebucht wird ausschließlich direkt beim Anbieter. Sagen Sie einen reservierten Stand rechtzeitig ab, falls Sie verhindert sind, denn die Einteilung der Stände erfolgt im Voraus.

Drückjagden in Baden-Württemberg: Wildarten, Jagdtag und Anfahrt

Baden-Württemberg erstreckt sich vom Taubertal im Norden bis zum Bodensee im Süden, eine Distanz, die größer ist, als mancher Jäger beim Blick auf die Karte vermutet. Wer eine Drückjagd im Schwarzwald oder in Oberschwaben plant und selbst aus dem Norden des Landes kommt, verbringt unter Umständen mehr Stunden im Auto als später auf dem Stand.

Wo Rot-, Schwarz- und Rehwild in Baden-Württemberg vorkommen

Rotwild kommt in Baden-Württemberg nur in wenigen, klar umrissenen Gebieten vor, vor allem im Nord- und Südschwarzwald sowie im Odenwald, und dort finden auch die großen Bewegungsjagden auf diese Wildart statt. Schwarzwild dagegen ist im ganzen Land verbreitet und tritt besonders stark in der Rheinebene, im Kraichgau und im Odenwald auf, wo die Bestände seit Jahren hoch sind. Rehwild findet sich überall im Land, vom Taubertal bis zum Bodensee, und bildet bei den meisten Bewegungsjagden das eigentliche Rückgrat, während Rotwild und Schwarzwild eher die Höhepunkte liefern. Schwäbische Alb, Oberschwaben und Allgäu zeigen ein ganz anderes Bild aus Wald, Moor und offenem Gelände, in dem die Strecke von Revier zu Revier stark schwankt.

So läuft ein Jagdtag in Baden-Württemberg ab

Ein typischer Jagdtag beginnt früh, oft schon vor Sonnenaufgang, mit dem Treffpunkt und einer Ansage der Jagdleitung, bei der Schussfeld, Sicherheit und die freigegebenen Wildarten erklärt werden. Danach unterscheiden sich zwei Formen deutlich: Bei der Ansitzdrückjagd warten die Schützen ruhig auf festen Ständen, während beim Stöbern Hundeführer mit kleineren Gruppen von Hunden aktiv durch die Dickungen gehen und das Wild in Bewegung halten, was lebhafter und lauter abläuft. Jeder Trieb dauert meist ein bis zwei Stunden, danach wird kurz zusammengefasst, was gesehen und geschossen wurde, bevor erfahrene Gespanne die Nachsuche übernehmen. Zum Abschluss gehört für viele Veranstalter das Streckelegen mit Bruch und Jagdhornsignal, gefolgt von einem gemeinsamen Schüsseltreiben.

Anfahrt und Übernachtung im Land der langen Wege

Wer im Norden Baden-Württembergs wohnt und im Schwarzwald oder in Oberschwaben jagen will, sollte die Fahrzeit nicht unterschätzen und im Zweifel einen Tag früher anreisen. Manche Veranstalter bieten deshalb mehrtägige Programme mit Unterkunft an. Der Ortenaukreis am Westrand des Schwarzwalds liegt noch vergleichsweise günstig an der Rheintalstrecke, während der Landkreis Ravensburg und der Landkreis Sigmaringen im Süden eine deutlich längere Anfahrt bedeuten, gerade von Norden oder Osten kommend. Auch der Main-Tauber-Kreis im Nordosten des Landes liegt für viele Jäger aus dem Süden überraschend weit entfernt. Im Winter kommt in den höheren Lagen des Schwarzwalds häufig Schnee dazu, und steile, vereiste Wege verlangen festes Schuhwerk und mehr Zeit für jeden Weg zum Stand.

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