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Drückjagden in Bayern

Diese Übersicht zeigt aktuelle Drückjagd-Angebote aus Bayern.

Häufige Fragen zu Drückjagden in Bayern

Warum startet die Saison im Bayerischen Wald oft später als in Franken?
Bayern deckt klimatisch und topografisch eine ungewöhnliche Bandbreite ab. In den höheren Lagen des Bayerischen Walds und im Alpenvorland liegt oft bis weit in den Winter Schnee, und Wild zieht sich dort in tiefere, wärmere Einstände zurück, sodass Veranstalter die ersten großen Treiben verschieben. Die Fränkische Alb dagegen ist mit ihren offenen Kalkkuppen meist deutlich früher schneefrei, und dort beginnen die Jagdtage oft spürbar eher. Wer zwischen beiden Landesteilen wählt, findet über den ganzen Winter Termine.
Welche Ausrüstung braucht eine Drückjagd im bayerischen Bergland?
Im Alpenvorland und im Bayerischen Wald führen die Wege zu den Ständen oft steil und über unebenen, teils moosigen Untergrund, weshalb festes, knöchelhohes Schuhwerk mit griffiger Sohle wichtiger ist als im flachen Gelände. Die Sicht reicht in den dichten Fichten- und Mischwäldern selten weit, ein Zielfernrohr mit großem Sehfeld ist dort oft praktischer als starke Vergrößerung. Warme, wasserdichte Kleidung lohnt sich, weil sich das Wetter in den höheren Lagen schnell dreht. Details zur Ausrüstung nennt meist die Ausschreibung des Veranstalters.
Wovon hängt der Preis einer Drückjagd in Bayern ab?
Der Preis richtet sich vor allem danach, wer einlädt und wo die Jagd stattfindet: Die Bayerischen Staatsforsten kalkulieren anders als ein privates Revier oder ein gewerblicher Vermittler, und eine Jagd im dichten Bayerischen Wald unterscheidet sich preislich oft von einer kleineren Jagd in Franken. Üblich sind ein fester Tagessatz, ein Grundpreis mit Abschüssen nach Preisliste, oder beides kombiniert. Waidscout zeigt bei jedem Termin aus Bayern, was der Veranstalter verlangt, damit Sie vor der Anmeldung vergleichen können.
Bucht Waidscout meinen Platz bei einer bayerischen Drückjagd?
Nein. Waidscout trägt die Termine aus ganz Bayern an einem Ort zusammen und zeigt, was der jeweilige Veranstalter anbietet, vermittelt selbst aber keine Plätze und nimmt keine Buchung entgegen. Über „Zum Anbieter“ gelangen Sie direkt zur Ausschreibung mit den Angaben zu Anmeldung, Zahlung und benötigten Unterlagen. Die Anmeldung läuft ausschließlich über den Veranstalter, sei es die Bayerischen Staatsforsten, ein privates Revier oder ein gewerblicher Vermittler.

Drückjagden in Bayern: Landschaft, Saisonrhythmus und die richtige Ausrüstung fürs Bergland

Bayern ist mit weitem Abstand das flächengrößte deutsche Bundesland, und kaum eine Zahl auf einer Landkarte unterschätzt das so sehr wie diese eine. Eine Drückjagd im Alpenvorland hat mit einer Drückjagd in der fränkischen Ebene, mehrere hundert Kilometer weiter nördlich, oft wenig gemeinsam außer der Einladung selbst und der Sprache der Ausschreibung.

Vom Bayerischen Wald bis zur Fränkischen Alb

Der Bayerische Wald im Osten bildet zusammen mit dem angrenzenden Böhmerwald eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Mitteleuropas, dicht, hügelig und reich an Rot- und Schwarzwild. Der Oberpfälzer Wald schließt nördlich davon ähnlich waldreich an, während die Fränkische Alb weiter im Norden ein ganz anderes Bild zeigt: eine offene Karstlandschaft mit dünner Bodendecke, Trockenrasen und einzelnen Felskuppen, in der Rehwild und Schwarzwild dominieren. Im Westen reicht der Spessart mit seinen Eichen- und Buchenbeständen bis an die Grenze zu Hessen, und im Süden steigt das Land zum Alpenvorland und weiter zu den Alpen selbst an, wo Steilheit und Höhenlage jede Jagd anders ausfallen lassen als in der Ebene.

Eine Saison, die von Region zu Region unterschiedlich tickt

Weil Bayern so groß und höhenmäßig so gestaffelt ist, verläuft die Drückjagd-Saison nicht überall gleich. In den Hochlagen des Bayerischen Walds und im Alpenvorland liegt oft bis in den Winter hinein Schnee, und Wild zieht sich in tiefere, wärmere Einstände zurück, was einzelne Termine nach hinten verschiebt. Auf der milderen Fränkischen Alb beginnen die ersten großen Treiben dagegen häufig schon deutlich früher im Herbst. Die Bayerischen Staatsforsten planen ihre großen Jagden in beiden Landesteilen oft schon Monate im Voraus und veröffentlichen sie früh, sodass beliebte Termine schnell vergeben sind.

Was Gebirge und Hochebene von der Ausrüstung verlangen

Eine Drückjagd im Alpenvorland oder im Bayerischen Wald verlangt anderes Schuhwerk als eine auf der Fränkischen Alb: Steile, oft nasse Wege zu den Ständen brauchen festes, knöchelhohes Schuhwerk mit griffiger Sohle, während die offenen Karstflächen der Alb eher robuste, leichte Stiefel erlauben. In den dichten Wäldern reicht die Sicht selten weit, ein Zielfernrohr mit großem Sehfeld und moderater Vergrößerung ist dort praktischer als starke Optik für weite Schussdistanzen. Warme, wetterfeste Kleidung zahlt sich in den höheren Lagen aus, weil sich das Wetter dort schneller dreht als im Flachland.

Bundesweit: Alle Drückjagd-Termine in Deutschland.

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