Alle Drückjagd-Termine aus Hessen sehen Sie hier im Überblick.
Hessen grenzt an sechs andere Bundesländer, mehr als fast jedes andere Land in Deutschland, und liegt geografisch nahe der Mitte des Landes. Wer zwischen zwei Terminen pendelt, überquert deshalb häufiger als anderswo eine Landesgrenze, ohne dass sich Landschaft oder Jagdstil merklich ändern. Innerhalb dieser Grenzen liegt zudem das dicht besiedelte Rhein-Main-Gebiet, direkt neben stillen, dünn besiedelten Mittelgebirgen, ein Kontrast, den kaum ein anderes Bundesland auf so kurzer Distanz bietet.
Wer zu einer hessischen Drückjagd einlädt, hängt stark von der Trägerschaft des Waldes ab. Der Landesbetrieb HessenForst bewirtschaftet große zusammenhängende Staatswaldflächen, etwa im Vogelsberg und im Westerwald, und schreibt seine großen Drückjagden dort meist öffentlich aus. In den kleinteiligeren Waldstücken des Odenwalds oder Spessarts laden dagegen häufiger private Revierinhaber oder Jagdgenossenschaften zu eigenen, persönlicheren Jagdtagen ein. Wer keinen direkten Zugang zu einem Revier hat, findet zudem gewerbliche Vermittler, die Plätze gegen eine Gebühr weiterreichen. Eine Jagd des Landesbetriebs verläuft meist straff organisiert, während ein Termin bei einer Jagdgenossenschaft oft informeller bleibt.
Der Vogelsberg ist mit seinen sanften, aus erloschenen Vulkanen geformten Kuppen das größte zusammenhängende Waldgebiet Hessens und bietet vor allem Schwarz- und Rehwild reichlich Deckung. Der Taunus liegt dagegen unmittelbar vor den Toren des dicht besiedelten Rhein-Main-Gebiets, kleinteiliger und stärker von Naherholung geprägt. Im Süden reichen Odenwald und Spessart mit ihren Laubwäldern bis an die Grenzen zu Baden-Württemberg und Bayern, während im Nordosten die Rhön mit ihren offenen Hochlagen und Wacholderheiden ein ganz anderes Landschaftsbild zeigt als der dichte Wald anderswo im Land. Im Westen bildet der Westerwald den Übergang zu Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz.
Die Nähe zum Rhein-Main-Gebiet mit seinen vielen Millionen Einwohnern treibt die Nachfrage nach Drückjagden im Taunus und in angrenzenden Revieren spürbar nach oben, und das schlägt sich im Preis nieder. In entlegeneren Regionen wie dem Vogelsberg oder Teilen des Westerwalds konkurrieren weniger Gastjäger um dieselben Plätze, sodass die Preise dort oft moderater ausfallen. Hinzu kommt, wer einlädt: Der Landesbetrieb kalkuliert anders als ein privates Revier oder ein gewerblicher Vermittler. Waidscout zeigt bei jedem Termin aus Hessen Preis und Einheit direkt, damit sich Angebote unabhängig von der Region vergleichen lassen.
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