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Drückjagden in Nordrhein-Westfalen

Hier finden Sie laufend neue Drückjagd-Termine aus ganz Nordrhein-Westfalen.

Drückjagd-Termine in Nordrhein-Westfalen

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Häufige Fragen zu Drückjagden in Nordrhein-Westfalen

Wann ist Drückjagd-Saison in Nordrhein-Westfalen?
Die Saison beginnt meist Mitte Oktober, sobald das Laub gefallen ist und das Wild sich in seinen Wintereinständen sammelt, und läuft bis Ende Januar. Der Landesbetrieb Wald und Holz NRW plant seine großen Bewegungsjagden in den Staatswäldern oft schon im Frühjahr und veröffentlicht die Termine früh, sodass beliebte Tage im November und Dezember häufig schon im Sommer vergeben sind. Welche Wildart an einem konkreten Termin freigegeben ist, steht immer in der Ausschreibung des Veranstalters. Wer flexibel bleibt, findet aber auch kurzfristig noch freie Termine in NRW.
Brauche ich als Gast einen eigenen Jagdhund?
In der Regel nicht. Bei den meisten Bewegungsjagden in NRW stellen die Treiber und Hundeführer des Veranstalters genügend Hunde, um das Wild in Bewegung zu bringen, und Gäste werden als Schützen auf einem Stand eingeteilt. Wer einen eigenen brauchbaren Jagdhund mitbringen möchte, etwa für die Nachsuche, sollte das vorher mit dem Veranstalter absprechen, denn nicht jede Jagd hat dafür Platz oder Bedarf. Angaben dazu stehen in der Regel in der Ausschreibung.
Mit welchen Kosten muss ich in NRW rechnen?
Jeder Veranstalter legt seinen Preis selbst fest, deshalb schwankt er stark: von einem festen Betrag pro Jagdtag bis zu einem Gesamtpreis, zu dem Abschüsse nach Preisliste hinzukommen. Manche gewerblichen Vermittler berechnen zusätzlich eine Buchungsgebühr. Waidscout selbst vermittelt keine Plätze, sondern zeigt bei jedem Termin aus Nordrhein-Westfalen, was der Veranstalter verlangt: Preis, Einheit und eventuelle Gebühren, damit Sie vergleichen können, bevor Sie sich direkt bei ihm anmelden.
Wie viele Schützen stehen bei einer großen Bewegungsjagd im Sauerland?
Bei den großen Bewegungsjagden auf den Staatswaldflächen im Sauerland oder in der Eifel können ohne Weiteres fünfzig oder mehr Schützen gleichzeitig im Einsatz sein, verteilt auf mehrere Reviere und Triebe. Eine kleine Sauenjagd im Bergischen Land oder im Weserbergland kommt dagegen oft mit einer Handvoll Schützen aus. Die genaue Zahl der Stände legt der jeweilige Veranstalter fest und nennt sie üblicherweise in der Ausschreibung, ebenso wie Treffpunkt und vorgesehene Dauer.

Drückjagden in NRW: Wer einlädt, was der Jagdtag verlangt und wo gejagt wird

In kaum einem anderen Bundesland grenzen so viele Reviere unmittelbar aneinander wie in Nordrhein-Westfalen, denn die historisch kleinteilige Aufteilung der Jagdbezirke hat sich bis heute erhalten. Eine Drückjagd ist hier deshalb selten die Sache eines einzelnen Revierinhabers, sondern oft eine Gemeinschaftsleistung mehrerer Nachbarreviere, die ihre Jagdtage aufeinander abstimmen, damit das Wild nicht einfach über die nächste Grenze wechselt.

Wer in NRW zur Jagd einlädt

Wer in Nordrhein-Westfalen eine Drückjagd anbietet, hängt stark vom Wald ab, in dem sie stattfindet. Der Landesbetrieb Wald und Holz NRW richtet in seinen Staatswäldern regelmäßig große Bewegungsjagden aus und lädt Gastjäger über eine öffentliche Ausschreibung ein. Daneben laden private Revierinhaber zu eigenen Jagdtagen ein, meist kleiner und persönlicher. Viele Reviere schließen sich außerdem in einem Hegering zusammen, um an einem Termin mehrere Nachbarreviere gemeinsam zu bejagen, weil Wild sonst über die Grenze wechselt. Wer keinen direkten Draht zu einem Revier hat, findet auch gewerbliche Jagdvermittler, die Plätze gegen eine Vermittlungsgebühr weiterreichen. Eine Jagd des Landesbetriebs ist meist straff organisiert, ein Hegering-Termin wirkt informeller, und im privaten Revier lernt man oft den Gastgeber persönlich kennen.

Was eine große Bewegungsjagd von Gästen verlangt

Eine große Bewegungsjagd über mehrere Reviere ist etwas anderes als eine kleine Ansitzjagd. Oft stehen fünfzig oder mehr Schützen gleichzeitig im Feld, jeder Stand wird vorab genau zugeteilt, und wer ihn eigenmächtig verlässt, gefährdet die ganze Jagd. Vor dem ersten Trieb steht deshalb immer eine Ansage, bei der die Jagdleitung Schussfeld, Kugelfang und die freigegebenen Wildarten erklärt, und diese Regeln gelten ausnahmslos. Treiber und Hundeführer setzen eine größere Zahl an Hunden ein, um das Wild in Bewegung zu bringen, und nach jedem Trieb übernehmen erfahrene Gespanne die Nachsuche. Diese Disziplin unterscheidet eine große Jagd im Hochsauerlandkreis oder im Kreis Siegen-Wittgenstein deutlich von einer kleinen Sauenjagd mit drei oder vier Schützen, bei der Absprachen viel unmittelbarer laufen.

Die Landschaft, die den Jagdtag prägt

Nordrhein-Westfalen ist deutlich waldreicher, als sein Ruf als Industrieland vermuten lässt. Die größten zusammenhängenden Waldgebiete liegen im Sauerland mit dem Arnsberger Wald und dem Rothaargebirge, im Siegerland und in der Eifel, und dort finden die großen Drückjagden auf Rot- und Schwarzwild statt. Bergisches Land, Teutoburger Wald und Weserbergland bilden dagegen kleinere, landwirtschaftlich geprägte Waldinseln, in denen sich Jagden häufiger auf Schwarzwild konzentrieren. Im Münsterland und am Niederrhein überwiegt offenes Ackerland, und Drückjagden sind dort seltener, weil zusammenhängende Deckung fehlt. Das Kerngebiet der Rotwildjagd liegt rund um den Hochsauerlandkreis und den Kreis Siegen-Wittgenstein; Gebiete wie Kreis Höxter im Osten des Landes und Märkischer Kreis am Nordrand des Sauerlands zählen eher zu den Übergangszonen.

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