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Drückjagden in Sachsen

Jede aktuelle Drückjagd aus Sachsen sammelt diese Seite für Sie.

Häufige Fragen zu Drückjagden in Sachsen

Welche Ausrüstung braucht eine Drückjagd in der Sächsischen Schweiz?
Die schroffen Sandsteinformationen der Sächsischen Schweiz verlangen anderes Schuhwerk als ein Ansitz im flachen Vogtland: Feste, knöchelhohe Bergschuhe mit griffiger Sohle sind hier ratsam, denn Wege führen oft schmal an Felskanten entlang. Ein Zielfernrohr mit großem Sehfeld hilft zwischen den Felsblöcken mehr als starke Vergrößerung, weil die Sicht selten weit reicht. Wer schwindelfrei ist, hat hier klar einen Vorteil. Details nennt die jeweilige Ausschreibung.
Warum ist Verbiss durch Rehwild im Erzgebirge derzeit ein großes Thema?
Nach dem großflächigen Absterben von Fichtenbeständen durch den Borkenkäfer pflanzen viele Reviere im Erzgebirge junge Mischwälder neu an, und genau diese jungen Triebe sind für Rehwild besonders attraktiv. Ohne ausreichenden Jagddruck können ganze Aufforstungsflächen erheblichen Schaden nehmen, bevor die Bäume der Verbissgrenze entwachsen sind. Drückjagden dienen deshalb in vielen Erzgebirgsrevieren derzeit auch dem Schutz der jungen Anpflanzungen.
Wer lädt in den ehemaligen Bergbaugebieten der Lausitz zur Drückjagd ein?
Wo früher Braunkohle gefördert wurde, entstehen in der Lausitz seit einiger Zeit neue Wälder und Seenlandschaften, und mit ihnen neue Reviere. Häufig laden hier neu gegründete Jagdgenossenschaften oder die forstlich aktiven Nachfolgeunternehmen der früheren Bergbaubetriebe ein, die die renaturierten Flächen inzwischen bewirtschaften. Daneben bleibt der Staatsbetrieb Sachsenforst in den historisch gewachsenen Wäldern des Landes der klassische große Gastgeber.
Wie aktuell sind die Termine aus Sachsen auf Waidscout?
Waidscout aktualisiert die Übersicht laufend, sobald ein Veranstalter aus Sachsen einen neuen Termin veröffentlicht oder einen bestehenden ändert. Angezeigt werden Region, Wildart sowie Preis und Einheit, damit Sie sich schnell einen Überblick verschaffen können, ohne jede Vereinsseite einzeln zu durchsuchen. Angemeldet wird trotzdem ausschließlich direkt beim Veranstalter über „Zum Anbieter“, Waidscout selbst nimmt keine Anmeldung entgegen und bucht keine Plätze.

Drückjagden in Sachsen: Bergbaufolgelandschaft, Verbiss im Erzgebirge und Fels in der Sächsischen Schweiz

Nirgendwo sonst in Deutschland ragen Sandsteinfelsen so dicht aus dem Wald wie in der Sächsischen Schweiz, und nirgendwo sonst verwandeln sich ehemalige Tagebaue so sichtbar in neue Wälder und Seen wie in der Lausitz. Sachsen zeigt an seinen beiden äußeren Rändern zwei völlig unterschiedliche Gesichter, und dazwischen liegt mit dem Erzgebirge noch ein drittes, das seit dem Waldsterben der vergangenen Jahre selbst im Umbruch ist.

Sachsenforst, Jagdgenossenschaft oder Bergbaunachfolger: wer einlädt

In den historisch gewachsenen Wäldern des Erzgebirges und der Sächsischen Schweiz lädt meist der Staatsbetrieb Sachsenforst zu großen, öffentlich ausgeschriebenen Drückjagden ein. Ganz anders sieht es in der Lausitz aus: Wo jahrzehntelang Braunkohle gefördert wurde, entstehen seit einiger Zeit neue Wälder und Seenlandschaften, und die Flächen gehen oft an neu gegründete Jagdgenossenschaften oder an die forstlich aktiven Nachfolgeunternehmen der früheren Bergbaubetriebe über. Im Vogtland und im Leipziger Land dagegen bleibt die Einladung meist Sache kleinerer, privater Reviere. Wer aus einer dieser drei Welten kommt, trifft entsprechend auf einen ganz eigenen Organisationsstil, von der straffen öffentlichen Ausschreibung bis zur informellen Einladung unter Nachbarn.

Wenn junge Wälder zur Beute werden

Nach dem großflächigen Absterben von Fichtenbeständen durch den Borkenkäfer pflanzen viele Reviere im Erzgebirge junge Mischwälder neu an, und genau diese jungen Triebe sind für Rehwild besonders attraktiv. Ohne ausreichenden Jagddruck können ganze Aufforstungsflächen erheblichen Schaden nehmen, bevor die Bäume der Verbissgrenze entwachsen sind. Im Leipziger Land dagegen ist es weniger der Wald als das Feld, das unter Druck steht: Die fruchtbaren Schwarzerdeböden rund um Leipzig zählen zu den ertragreichsten Ackerflächen Deutschlands, und Schwarzwild verursacht dort in den Mais- und Getreidefeldern regelmäßig erhebliche Schäden. Drückjagden dienen in beiden Regionen deshalb ebenso dem Schutz von Wald und Feld wie dem eigentlichen Weidwerk.

Zwischen Fels und Frost: was die Ausrüstung leisten muss

Die schroffen Sandsteinformationen der Sächsischen Schweiz verlangen anderes Schuhwerk als ein Ansitz im flachen Vogtland: Feste, knöchelhohe Bergschuhe mit griffiger Sohle sind hier ratsam, denn Wege führen oft schmal an Felskanten entlang, und Trittsicherheit zählt mehr als anderswo. Im höher gelegenen Erzgebirge dagegen bestimmt die Kälte die Ausrüstung: Warme, mehrlagige Kleidung und wetterfeste Handschuhe sind dort auch außerhalb des Winters oft schon nötig. Ein Zielfernrohr mit großem Sehfeld hilft zwischen Felsblöcken und dichtem Jungwuchs mehr als starke Vergrößerung, weil die Sicht selten weit reicht.

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