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Drückjagden in Brandenburg

Entdecken Sie hier, welche Drückjagden in Brandenburg gerade angeboten werden.

Häufige Fragen zu Drückjagden in Brandenburg

Warum ist Schwarzwild in Brandenburg so verbreitet?
Brandenburg verbindet großflächige Wälder wie die Schorfheide mit weiten Ackerflächen in der Uckermark und im Oderbruch, ein Nebeneinander, das Schwarzwild ideale Bedingungen bietet: Deckung tagsüber, Nahrung in der Nacht. Seit vor einigen Jahren die Afrikanische Schweinepest in Teilen Ostbrandenburgs aufgetreten ist, bleibt der Jagddruck auf diese Wildart hoch, und viele Reviere laden gezielt zu revierübergreifenden Drückjagden ein. Rotwild kommt dagegen nur in wenigen historischen Kerngebieten wie der Schorfheide in nennenswerter Zahl vor.
Wie stark schädigt Schwarzwild die Landwirtschaft im Oderbruch?
Das Oderbruch zählt mit seinen fruchtbaren, ehemaligen Flussauenböden zu den ertragreichsten Ackerbauregionen Brandenburgs, und genau das macht es für Schwarzwild attraktiv: Eine Rotte kann in einer einzigen Nacht ein Maisfeld erheblich umbrechen. Landwirte und Revierinhaber tragen die wirtschaftliche Last dieser Schäden gemeinsam, weshalb revierübergreifende Drückjagden hier oft weniger dem Weidmannsheil als der Schadensbegrenzung dienen. Ähnliches gilt für die offenen Feldfluren der Uckermark.
Was beeinflusst die Preisspanne bei Brandenburger Drückjagden?
Wer in Brandenburg einlädt, spielt für den Preis eine größere Rolle als anderswo: Landwirtschaftliche Betriebe und Jagdgenossenschaften, die vor allem Schäden begrenzen wollen, verlangen oft deutlich weniger als ein touristisch ausgerichteter Anbieter mit Unterkunft und Rahmenprogramm. Auch die Größe der Jagdfläche und die Zahl der freigegebenen Wildarten wirken sich aus. Waidscout zeigt bei jedem Termin aus Brandenburg direkt Preis und Leistungsumfang, damit sich Angebote unabhängig vom Veranstalter vergleichen lassen.
Übernimmt Waidscout die Anmeldung zu einer Brandenburger Drückjagd?
Nein, die Anmeldung bleibt Sache des Veranstalters. Waidscout bündelt lediglich, was in Brandenburg an Terminen angeboten wird, an einem Ort und verlinkt über „Zum Anbieter“ direkt zur jeweiligen Ausschreibung mit den nötigen Angaben zu Ablauf, Kosten und Anmeldeweg. Gebucht und bezahlt wird ausschließlich dort, nicht bei Waidscout. Das gilt unabhängig davon, ob ein privates Revier, eine Jagdgenossenschaft oder ein gewerblicher Vermittler einlädt.

Drückjagden in Brandenburg: Warum Schwarzwild hier regiert, was es kostet und wem die Jagd nützt

Brandenburg zählt zu den am dünnsten besiedelten Flächenländern Deutschlands, und genau diese Weite aus Wald, Seen und offenem Ackerland hat aus der Drückjagd hier vielerorts weniger ein reines Freizeitereignis als eine wirtschaftliche Notwendigkeit gemacht. Wo Feld und Forst so unmittelbar aneinandergrenzen wie hier, entscheidet die Jagd oft mit darüber, wie viel von der Ernte am Ende tatsächlich eingefahren wird.

Warum Schwarzwild in Brandenburg die Drückjagd dominiert

Kaum ein anderes Bundesland verzahnt große, geschlossene Waldgebiete so eng mit offener Agrarlandschaft wie Brandenburg. Die Schorfheide im Nordosten, einst kaiserliches und später DDR-Jagdgebiet, bietet Schwarzwild und den wenigen verbliebenen Rotwildbeständen des Landes Deckung, während die angrenzenden Felder der Uckermark und des Oderbruch reichlich Nahrung liefern. Dieses Nebeneinander hält die Schwarzwildbestände seit Jahren hoch, verstärkt seit die Afrikanische Schweinepest vor einigen Jahren in Teilen Ostbrandenburgs aufgetreten ist und den Jagddruck auf diese Wildart zusätzlich erhöht hat. Rotwild und Damwild kommen dagegen nur in einzelnen, historisch gewachsenen Gebieten in nennenswerter Zahl vor, während Rehwild praktisch überall im Land verbreitet ist. Wer auf eine Brandenburger Einladung reagiert, sollte deshalb nicht automatisch von einer reinen Schwarzwildjagd ausgehen, sondern in der Ausschreibung nachlesen, welche Wildarten an diesem Termin tatsächlich freigegeben sind.

Wenn die Jagd zur Schadensbegrenzung wird

Das Oderbruch zählt mit seinen ehemaligen Flussauenböden zu den fruchtbarsten Ackerbauregionen Brandenburgs, und genau das zieht Schwarzwild an: Eine einzige Rotte kann in einer Nacht ein Maisfeld erheblich umbrechen. In der weitläufigen Uckermark und der Prignitz wiederholt sich das Bild auf anderen Böden. Landwirte und Revierinhaber tragen die wirtschaftliche Last gemeinsam, weshalb revierübergreifende Drückjagden hier oft eher der Schadensbegrenzung als dem klassischen Weidwerk dienen, besonders in den Wochen vor und während der Ernte, wenn Deckung und Nahrung im Feld zusammenfallen und Wild sich kaum vertreiben lässt.

Was den Preis einer Brandenburger Drückjagd bestimmt

Wer in Brandenburg einlädt, prägt den Preis stärker als anderswo. Landwirtschaftliche Betriebe und Jagdgenossenschaften, denen es vor allem um Schadensbegrenzung geht, verlangen häufig deutlich weniger als ein touristisch ausgerichteter Anbieter mit Unterkunft, Verpflegung und Rahmenprogramm im Fläming oder am Rand des Spreewald. Auch Flächengröße und die Zahl der freigegebenen Wildarten wirken sich auf den Preis aus, ebenso wie die Frage, ob ein fester Tagessatz oder Abschüsse nach Preisliste berechnet werden. Zwischen den beiden Enden dieser Spanne liegen zahlreiche Zwischenformen, und ein Vergleich lohnt sich gerade deshalb, weil ein niedriger Preis in Brandenburg oft schlicht andere Ziele des Veranstalters widerspiegelt und keinen Rückschluss auf die Qualität der Jagd erlaubt. Waidscout zeigt bei jedem Termin aus Brandenburg Preis und Leistungsumfang direkt nebeneinander.

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