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Drückjagden in Sachsen-Anhalt

Termine für Drückjagden in Sachsen-Anhalt werden hier fortlaufend zusammengetragen.

Drückjagd-Termine in Sachsen-Anhalt

November 2026

Dezember 2026

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Häufige Fragen zu Drückjagden in Sachsen-Anhalt

Warum gilt der Harz in Sachsen-Anhalt als besonders wildreich?
Der zu Sachsen-Anhalt gehörende Teil des Harz war bis zur Wiedervereinigung jahrzehntelang von der innerdeutschen Grenze durchzogen, einem für Menschen weitgehend gesperrten Streifen, in dem sich Rotwild und Schwarzwild nahezu ungestört vermehren konnten. Dieses Erbe wirkt bis heute nach, auch wenn sich die Jagd längst wieder normalisiert hat. Rund um den Brocken und im Gebiet des heutigen Nationalparks gelten die Bestände deshalb als vergleichsweise dicht.
Warum starten manche Drückjagden in der Börde schon vor der üblichen Saison?
Die Börde zählt wegen ihrer geringen Niederschläge und tiefgründigen Lössböden zu den trockensten und ertragreichsten Ackerbauregionen Deutschlands, und die Ernte ist dort oft früher abgeschlossen als anderswo. Sobald die großen Getreide- und Maisfelder leer stehen, verlieren Wildschweine dort schlagartig Deckung und Nahrung und wechseln verstärkt in die Wälder, was viele Reviere zum Anlass für frühe Drückjagden nehmen, oft schon Wochen bevor im Harz der erste große Trieb stattfindet.
Warum sind Drückjagden in der Altmark oft größer als im Fläming?
Die weiten, offenen Ackerflächen der Altmark erlauben Drückjagden mit sehr vielen Ständen über große Entfernungen hinweg, oft mit mehreren Dutzend Schützen gleichzeitig im Einsatz. Im Fläming wechseln sich Wald und Feld dagegen auf deutlich engerem Raum ab, und die Jagden dort bleiben entsprechend kleiner und persönlicher. Welches Format zu einer Einladung passt, hängt stark davon ab, in welchem Teil des Landes sie stattfindet.
Kann ich Termine aus Sachsen-Anhalt nach Wildart filtern?
Ja, jeder Termin auf Waidscout lässt sich nach Region und Wildart eingrenzen, sodass Sie gezielt nach Rotwild im Harz oder Schwarzwild in der Börde suchen können. Waidscout zeigt dabei nur, was der jeweilige Veranstalter anbietet, vermittelt selbst aber keine Plätze. Über „Zum Anbieter“ gelangen Sie zur vollständigen Ausschreibung mit allen Angaben zu Anmeldung, Ablauf und Kosten, direkt beim Veranstalter.

Drückjagden in Sachsen-Anhalt: Grenzerbe im Harz, trockene Börde und ein Land der Gegensätze

Mit dem Brocken liegt in Sachsen-Anhalt der höchste Berg Norddeutschlands, und ausgerechnet durch diesen Teil des Harzes verlief bis 1990 die innerdeutsche Grenze. Diese doppelte Geschichte aus Höhenlage und Teilung hat eine Landschaft hinterlassen, die heute wildreicher ist als die meisten anderen Regionen des Landes, und die im Kontrast zu den weiten, offenen Feldern im Norden kaum größer sein könnte.

Von der Weite der Börde bis zu kleinen Jagden im Fläming

Die Börde zählt zu den offensten und am intensivsten landwirtschaftlich genutzten Landschaften Deutschlands, und genau diese Weite erlaubt Drückjagden mit sehr vielen Ständen über weit auseinanderliegende Flächen hinweg, oft mit Dutzenden Schützen gleichzeitig im Einsatz. In der Altmark wiederholt sich dieses Bild auf ähnlich offenem Land im Norden des Landes. Im Fläming dagegen wechseln sich Wald und Feld auf engerem Raum ab, und die Jagden dort bleiben entsprechend kleiner und persönlicher, oft mit einer Handvoll Ständen statt eines ganzen Ausschreibungsplans. Wer zwischen beiden Formaten wählen kann, sollte diesen Unterschied vorher kennen.

Wenn die Ernte früher kommt, beginnt auch die Jagd früher

Die Börde zählt wegen ihrer geringen Niederschläge und tiefgründigen Lössböden zu den trockensten und ertragreichsten Ackerbauregionen Deutschlands, und die Ernte ist dort oft früher abgeschlossen als anderswo im Land. Sobald die großen Getreide- und Maisfelder leer stehen, verlieren Wildschweine dort schlagartig Deckung und Nahrung und wechseln verstärkt in die Wälder, was viele Reviere zum Anlass für frühe Drückjagden nehmen. Im höher gelegenen Harz dagegen verzögert kühleres Klima die ersten großen Treiben eher bis in den Spätherbst.

Warum der Harz in Sachsen-Anhalt so wildreich ist

Der zu Sachsen-Anhalt gehörende Teil des Harz war bis 1990 über Jahrzehnte von der innerdeutschen Grenze durchzogen, einem breiten, für Menschen weitgehend gesperrten Streifen, in dem sich Rotwild und Schwarzwild nahezu ungestört vermehren konnten. Dieses Erbe wirkt bis heute nach: Die Wildbestände rund um Brocken und Nationalpark gelten als vergleichsweise dicht, auch wenn sich die Jagd seither wieder normalisiert hat. In der Altmark und im Landkreis Stendal dominiert dagegen Rehwild die offene Agrarlandschaft, während Schwarzwild überall im Land verbreitet ist und in den Feldern von Börde und Altmark regelmäßig auftaucht, oft in Rotten, die sich zwischen mehreren Revieren hin und her bewegen.

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