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Drückjagden in Mecklenburg-Vorpommern

Auf dieser Seite laufen alle Drückjagd-Termine aus MV zusammen.

Häufige Fragen zu Drückjagden in Mecklenburg-Vorpommern

Muss ich für eine Drückjagd auf Rügen eine Fähre nehmen?
Nein. Rügen ist über den Rügendamm und die Rügenbrücke bei Stralsund fest mit dem Festland verbunden, für die Insel selbst brauchen Sie also keine Fähre. Wer dagegen zu einer Jagd auf eine vorgelagerte kleinere Insel wie Hiddensee eingeladen wird, muss tatsächlich mit dem Schiff übersetzen und sollte die Fahrpläne vorher genau prüfen. Wegen der langen Anfahrt aus anderen Bundesländern bieten viele Veranstalter an der Küste mehrtägige Programme mit Unterkunft an.
Warum hat Mecklenburg-Vorpommern einen so guten Ruf für Rotwildjagden?
Die großen, historisch gewachsenen Wälder rund um die Müritz-Region und in Vorpommern boten schon den mecklenburgischen Herzögen ausgedehnte Jagdgebiete, und die im Vergleich zu anderen Bundesländern geringe Besiedlungsdichte hat diesen Charakter bis heute bewahrt. Rotwild findet hier zusammenhängende Rückzugsräume, wie sie in dichter besiedelten Regionen selten geworden sind. Schwarzwild ist daneben im ganzen Land verbreitet, während Damwild vor allem auf einzelnen Gutsflächen vorkommt.
Welche Rolle spielen alte Gutshöfe bei einer Drückjagd in Mecklenburg-Vorpommern?
Viele Reviere in Mecklenburg-Vorpommern gehören zu ehemaligen Gutsflächen, deren Herrenhäuser heute oft als Hotel oder Pension weitergeführt werden. Eine Einladung zur Drückjagd ist deshalb hier häufiger als anderswo mit einer Übernachtung direkt auf dem Gut verbunden, samt gemeinsamem Frühstück vor der Ansage und einem Abendessen nach dem letzten Trieb. Diese Verbindung aus Jagd und Gutshof-Tradition prägt den Charakter vieler Einladungen im Land.
Organisiert Waidscout meine Unterkunft für eine Drückjagd in MV?
Nein, Waidscout stellt ausschließlich die Termine zusammen und verlinkt über „Zum Anbieter“ zur jeweiligen Ausschreibung. Ob und wo eine Übernachtung angeboten wird, regelt allein der Veranstalter, häufig in Form eines Gesamtpakets aus Jagdtag und Zimmer auf dem Gut. Fragen zu Anreise, Zimmerkontingent und Preisen für die Übernachtung klären Sie deshalb am besten direkt mit ihm, bevor Sie sich anmelden.

Drückjagden in Mecklenburg-Vorpommern: Rotwild, Gutshof-Tradition und die Anreise an die Küste

Mecklenburg-Vorpommern hat mehr Seen als jedes andere deutsche Bundesland und die längste Ostseeküste des Landes, eine Kombination aus Wasser und Wald, die es sonst nirgendwo in Deutschland in dieser Ausdehnung gibt. Wer von weiter weg zu einer Drückjagd hierher anreist, bewegt sich zwangsläufig auch durch diese Wasserlandschaft, oft über Brücken und Dämme, die Inseln und Halbinseln erst mit dem Festland verbinden.

Warum Rotwild in MV so viel Raum findet

Die großen, zusammenhängenden Wälder rund um die Müritz-Region und in Vorpommern boten schon den mecklenburgischen Herzögen ausgedehnte Jagdgebiete, und die geringe Besiedlungsdichte des Landes hat diesen Charakter bis heute bewahrt. Rotwild findet hier störungsarme Rückzugsräume, wie sie in dichter besiedelten Teilen Deutschlands selten geworden sind, und die Bestände zählen zu den stärksten im gesamten Bundesgebiet. Schwarzwild ist daneben im ganzen Land verbreitet und profitiert von den weiten Feldfluren der Mecklenburgischen Seenplatte. Auf einzelnen Gutsflächen kommt zudem Damwild vor, meist in kleineren, klar abgegrenzten Beständen. Auf der Insel Rügen und im Küstenstreifen dagegen dominiert vor allem Rehwild die kleineren Bewegungsjagden, oft mit einer Handvoll Schützen statt der großen Treiben im Landesinneren.

Gutshöfe, Herrenhäuser und die Jagdtradition Mecklenburgs

Viele Reviere in Mecklenburg-Vorpommern gehen auf ehemalige Gutsflächen zurück, deren Herrenhäuser heute häufig als Hotel oder Pension weitergeführt werden, und die Jagd bleibt eng mit dieser Gutstradition verbunden. Eine Einladung ist deshalb hier öfter als anderswo mit einer Übernachtung direkt auf dem Gut verknüpft, mit gemeinsamem Frühstück vor der Ansage und einem Abendessen nach dem letzten Trieb. In der Mecklenburgischen Seenplatte wie im Landkreis Vorpommern-Greifswald haben sich zahlreiche solcher Gutsjagden bis heute gehalten, oft über Generationen in derselben Familie oder demselben Betrieb organisiert.

Die weite Anreise an Seenplatte und Ostseeküste

Für Gastjäger aus dem Süden oder Westen Deutschlands bedeutet eine Einladung nach Mecklenburg-Vorpommern häufig eine deutlich längere Anfahrt als in dichter besiedelten Bundesländern. Die Insel Rügen ist über den Rügendamm und die Rügenbrücke bei Stralsund fest mit dem Festland verbunden, sodass für die Insel selbst keine Fähre nötig ist, anders als bei kleineren vorgelagerten Inseln. Im Landkreis Ludwigslust-Parchim im Süden des Landes verkürzt sich die Anfahrt aus Richtung Niedersachsen oder Brandenburg spürbar. Wegen dieser Distanzen bieten viele Veranstalter an der Küste und an der Seenplatte mehrtägige Programme mit Unterkunft an, oft direkt im Gutshaus.

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Drückjagden in den Nachbarländern